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Einsatz 04/2010

Neumarkt - St. Veit - Verdacht auf Austritt eines stark basisch wirkenden Stoffes

18. Januar 2010
Alarmzeit: 17.37 Uhr
Einsatzdauer: bis 13.37 Uhr

Fahrzeuge: MZF, LF 8/6
Kräfte: 8

Sehr vielfältig sind die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren. So wurde der Neumarkter Wehr am Montag, 18 Januar,  am späten Nachmittag eine Störung in der Eisengießerei Frischhut gemeldet.  Zwei Fahrzeuge mit entsprechender Besatzung, auch mit schwerem Atemschutz, rückten aus, brauchten dann aber nicht einzugreifen.

Was war passiert? Bei einer  routinemäßigen Überprüfung des Kühlwasserkreises in der Eisengießerei waren Veränderungen des ph-Wertes festgestellt worden, unkontrollierte chemische Reaktionen waren nicht auszuschließen. Werksangehörige  bemerkten zudem im Keller einen untypischen Geruch.

Daraufhin verständigte Betriebsleiter Rüdiger Kraft vorsorglich die Neumarkter  Feuerwehr. Ein Spezialkommando der Gendorfer Werksfeuerwehr wurde angefordert. Die Spezialisten analysierten  innerhalb kürzester Zeit die entsprechenden Flüßigkeiten und gaben  Entwarnung: es bestand keine Gefahr für Leib und Leben. Der Betriebsablauf brauchte nicht unterbrochen werden.

Die vorsorgliche Alarmierung sei aber trotzdem angebracht gewesen,  waren sich 2. Feuerwehr-Kommandant Otto Sieber, der Vertreter der Kripo Mühldorf  und die Interserv-Leute von der Gendorfer Werksfeuerwehr einig.