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Segnung des LF20-Kats und der Hochwasserpumpe'

 

In einer Feierstunde im Gerätehaus Neumarkt - Sankt Veit wurde wurden ein LF20-Kats vom Bund und die neue Hochwasserpumpe des Landkreis Mühldorf am Inn übergeben und von Pfarrerin Anke Sänger und Pfarrer Eisenmann gesegnet. Die Hochwasserpumpe ist eine Anschaffung des Landkreises Mühldorf am Inn um zukünftig bei Hochwasserlagen besser geschützt zu sein.. Beide Gerätschaften wurden bei der FF Neumarkt - Sankt Veit stationiert. Sie stehen aber im Einsatzfall dem gesamten Landkreis zur Verfügung. Die Hochwasserpumpe wird darüber hinaus durch die Katastrophenschutzgruppe Land 2-2, die sich aus Aktiven aller 11 Feuerwehren im KBM-Gebiet Land 2-2 zusammensetzt, betrieben.

In Ihren Ansprachen stellten  Landrat Georg Huber, Kreisbrandrat Harald Lechertshuber und Felix Kleiner von der Fa. Netzsch die Bedeutung der neuen Katastrophenschutzausrüstung für den Landkreis heraus. Bürgermeister Erwin Baumgartner und Kommandant Otto Sieber dankten in Ihren Ansprachen für das entgegengebrachte Vertrauen.

Geladen waren zu der Feierlichkeit neben der Kreisbrandinspektion, Vertretern von Landkreis und Stadt auch Abordnungen aller Feuerwehren des zuständigen Kreisbrandmeistergebietes.

Die Hochwasserpumpe:

Bei der Hochwasserpumpe handelt es sich um eine Hochleistungspumpe der Fa. Netzsch vom Typ Tornado. Bei voller Auslastung erreicht die Pumpe eine Förderleistung von 905m³/h oder umgerechnet ca. 15.000 l/min. Das Ganze drucklos im Lenzbetrieb. Dafür benötig werden 4 Stück F-Saugschläuche (Innendurchmesser 150 mm) am Pumpeneingang sowie 4 Stück F-Druckschläuche am Pumpenausgang. Angetrieben wird die Pumpe von einem Dieselaggregat mit einer Leistung von 127 kW/170PS.

Das LF20-Kats:
 

Als ergänzende Ausstattung für den Katastrophenschutz wurden vom Bund zwei LF 20 Kats an den Landkreis Mühldorf übergeben. Ein Fahrzeug wird in Heldenstein und das ander bei uns in Neumarkt St. Veit stationiert.

Die geländegängigen und bis 600 mm watfähigen Fahrzeuge sind neben der üblichen Ausrüstung zur Brandbekämpfung für eine Löschgruppe mit einer Tragkraftspritze PFPN 10-2000 ( 2000l/min bei 10 bar) beladen. Verlastet sind ferner 30 B-Schläuche, die teilweise während langsamer Fahrt entnommen werden können und ein 5000 l Faltbehälter für Löschwasser. 4 Atemschutzgeräte, ein fest eingebauter Löschwassertank mit 1000 l Inhalt, sowie Geräte zur einfachen technischen Hilfeleistung wie Motorsäge, Tauchpumpe, Beleuchtungssatz und Notstromaggregat ergänzen die Beladung und machen das Fahrzeug zu einem für alle Einsatzzwecke soliden Grundfahrzeug. Neben den Aufgaben im Katastrophenschutz können die Fahrzeuge von den Standortwehren für den normalen Feuerwehrdienst eingesetzt werden.

Eindrücke von der Feier: