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Jahreshauptversammlung 2013

 

Mit 62 Einsätzen war es ein ruhiges Jahr - Feuerwehr mit  imposanter Bilanz

Neumarkt-St. Veit – Mit 62 Einsätzen war das vergangene Jahr ein ruhiges Jahr.  Sechsmal wurde zu Brandeinsätzen alarmiert, fünf Fehlalrme gab es,  eine Sicherheitswache wurde geleistet, 19 Technische Hilfeleistungen sind verbucht und 31 sonstige Tätigkeiten.  Dabei waren 453 Einsatzstunden zu leisten, wie Kommandant Otto Sieber auf der Jahresversammlung im Gasthaus „Zur Post“ ausführte.

Um  für eine effektive Hilfeleistung gerüstet zu sein, haben die Mitglieder der  Wehr 1 872 Übungs- und Ausbildungsstunden aufgebracht. 813 Stunden standen die Wehrmänner in der Atemschutz- beziehungsweise Schlauchwerkstatt., wurden für Wartung und Instandsetzung der Fahrzeuge aufgebracht.  Es waren also zusammen 3 0097,5 Stunden Arbeit zum Wohle der Mitbürger.

Diese enorme Leistung würdigten auch die beiden Bürgermeister Erwin Baumgartner und  Michael Asbeck. Der Feuerwehrreferent dankte den Wehrmännern für ihren Dienst an der Allgemeinheit und lobte die gute Zusammenarbeit der Neumarkter Wehr mit den anderen kleineren Ortsfeuerwehren. Dies sei vorbildlich.  Aber auch sonst zeigen sich die Neumarkter präsen an vielen anderen Veranstaltungen.

Derzeit verfügt die Neumarkter Wehr über 42 Aktive, davon 3 Frauen.  Diese wurden im Jahre 2012 zu insgesamt 62 Einsätzen gerufen. Hierbei erfolgte die Alarmierung über Sirene beziehungsweise Funkmeldeempfänger und 34 mal wurde die Feuerwehr telefonisch oder über Funk zu Hilfeleistungen gerufen. Die Einsätze gliedern sich auf in sechs Brände, fünf Fehlalarme, eine Sicherheitswache 19 Technische Hilfeleistungen und 31 sonstige Tätigkeiten.

Der Mitgliederstand der Neumarkter Wehr wurde von Vorstand Franz Weigand  mit 53 Aktiven und Jugendlichen, fünf Ehrenmitgliedern, 18 Passiven und 575 fördernden Mitgliedern beziffert.

Um auch in den kommenden Jahren über eine ausreichende Zahl von aktiven Wehrmänner zu vefügen,  werden stets Jugendliche   in der Jugendfeuerwehr ausgebildet. Nach den Worten von Jugendwart Martin Krüger sind es derzeit acht Buben und drei Mädchen.

Aber auch bei den Erwachsenen wird die Fortbildung groß geschrieben. Der Ausbildungs- und Übungsdienst in einer Feuerwehr ist Garant für  schnelle und fachgerechte Hilfe für in Not geratene Bürger unsere Stadt, führte Kommandant Otto Sieber aus. Insgesamt 1 829 Stunden wurden an 176 Übungstagen  geleistet.

Nach den Worten von Gerätewart Christian Biberger fanden an 52 Montagen Gerätewartungen statt, um die Fahrzeuge, Aggregate, Pumpen und alle anderen Gerätschaften in einwandfreiem Zustand zu halten. Bei den Einsätzen sowie 13 Werkstatt- und 39 Übungsfahrten wurden mit den sechs Fahrzeugen 7 329 Kilometer zurückgelegt. Die Pumpen waren fast drei Stunden im Einsatz, die Stromaggregate 45 Stunden in Betrieb. Allein die   Wartung und Pflege dauerte  317 Stunden.

In der Atemschutzwerkstatt wurden 338 Masken gereinigt, 191 Geräte geprüft und 226 Atemschutzflaschen gefüllt, 82 Kurzprüfungen durchgeführt. Der Zeitaufwand: 302 Stunden.

In der Schlauchwerkstatt wurden, wie Christian Biberger sagte, die Druckschläuche für Neumarkt-St. Veit, Hörbering, Teising, Elsenbach, Thambach, Wiesbach, Feichten, Niedertaufkirchen, Roßbach, Egglkofen, Harpolden, Schönberg, Aspertsham. Lohkirchen, Massing, Staudach und Wofsegg nach Einsätzen gereinigt, insgesamt 869 Stück.

Kreisbrandrat Karl Neulinger überbrachte der Versammlung die Grüße der Kreisbrandinspektion und wünschte der Neumarkter Wehr weiterhin eine erfolgreiche Arbeit.  

(di)